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Dennis: Hallo Carmen, alle können mitmachen, unabhängig von Alter und Beruf. Komm einfach mal vorbei!

Carmen: Hallo! Kann man auch als Nicht-Studentin beim StuThe mitmachen?

Falke: Hei Maulwurf,ich habe gestern gehört, dass alles wie geplant am Montag stattfindet.

Maulwurf: Findet diese wing it sache nächsten Montag statt? Würde gerne. Unterirdische Grüße!

Ma'ma Ernst: Hallo Gabi, schreib doch einfach mal eine Mail an info[ät]stuthe.de Liebe Grüße Ma'ma Ernst

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Homo Pilicrepus – der Ballspielende mensch

Von uli | 1. Juli 2011

Ein Fußballstück

Das Spiel der Spiele: „WIR“ gegen „DIE“

Auf der einen Seite steht der Titelverteidiger, „DIE“, in Form der bestimmenden Attribute, die unseren Alltag beeinflussen und momentan kaum wegzudenken sind: die Bürokratie, das Rechtswesen, die allgegenwärtigen Medien usw.
Auf der anderen Seite steht „WIR“ mit den Philosophen und Denkern der Menschheitsgeschichte, mit ihren theoretisch begründeten Anschauungen vom Weltganzen, der Stellung des Menschen darin, der Werte, der Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten des Menschen.

Obwohl die großen Philosophen nur wenig gelesen werden,
wird ein kleiner Teil ihrer Problemstellung dennoch zum Gemeingut.
Heute denken viel mehr Menschen in der Weise, die den Erlebnisformen und Gedanken von Platon und Kant ähnelt, als zu deren Lebzeiten – natürlich ohne zu wissen, wie, und ohne diese Denker jemals gelesen zu haben. Die Gedanken werden nämlich mit der Zeit – wie von selbst – immer populärer. Platon und Kant zum Beispiel sind heutzutage da angekommen, wo sie ihre Wirkung in einigen Bereichen unseres Lebens entfalten; Plotin und Hegel aber weniger.

Gespiegelt auf dem Hintergrund einer Gesellschaft, die immer komplexer wird, in der es oft unmöglich erscheint, klare, eindeutige Position zu beziehen, erscheinen die Handlungen beim Fußball durch ihre ungebrochene Übertragungsmöglichkeit auf unsere Realität als ein verdichtetes Modell unseres Lebens.

Das Spiel ist Ein grundlegendes Element unserer Kultur. Der Mensch ist ein Spieler – und ohne seine Lust und Fähigkeit zum spielen hätten sich ganze Bereiche seiner Kultur und Gesellschaftsstrukturen überhaupt nicht entwickelt: die Dichtung, das Recht, die Wissenschaft, die bildende Kunst, die Philosophie und viele andere.

Da alle Spiele, auch jene, aus denen sich unsere Gesellschaft gebildet hat, zunächst freiwillig passieren und den Charakter der Freiheit haben – da ein befohlenes Spiel ja kein Spiel mehr sein kann – entwerfen wir dieses Spiel, „WIR“ gegen „DIE“. Die Wissenschaft sagt, der mensch sei der Homo Sapiens, (der Vernünftige), mancher meint, er sei der Homo Faber (der Schaffende), wir aber sagen: der Mensch ist der Homo Pilicrepus, der Ballspielende Mensch!


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