StudentenTheater Greifswald

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GrüßeWand

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Latest on 08.4.2019 11:12

Dennis: Arndt wird spätestens Angfang Juli wieder aufgeführt.

Georg: Wird es außer an diesem WE noch weitere Termine für Arndt geben, und wenn ja, habt ihr schon ne Ahnung wann?

Dennis: Hallo Carmen, alle können mitmachen, unabhängig von Alter und Beruf. Komm einfach mal vorbei!

Carmen: Hallo! Kann man auch als Nicht-Studentin beim StuThe mitmachen?

Falke: Hei Maulwurf,ich habe gestern gehört, dass alles wie geplant am Montag stattfindet.

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Zeiten des Übergangs/Spuren…

Von Dennis | 15. Juli 2020

Ein Projekt des Studententheaters der Universität Greifswald in Kooperation mit dem EU Projekt RegioAktiv

…mit Georg Meier und Katja Klemt, offen für alle

Das StuThe zieht um. Das haben wir zum Anlass genommen eine neue Gruppe ins Leben zu rufen. Wir wollen mit den Mitteln, die uns die Bühne bietet, untersuchen, was Übergang bedeutet. Sowohl für das StuThe, als auch für jeden von uns privat. Jeder hat diese Zeiten des Übergangs, die Spuren in der Biographie hinterlassen. So ist z.B. das Studium eine Zeit, in der man (nochmal) Freundschaften fürs Leben findet und Entscheidungen trifft, deren Auswirkung man nicht überblicken kann. Gleichzeitig kann man der Welt seinen Stempel aufdrücken, Spuren hinterlassen. Auch Berufswahl, die Entscheidung für einen Ort oder Menschen, mit dem man leben möchte können aus so einer Zeit des Übergangs gekommen sein und sind zu Spuren in unserem Leben geworden. Wir fragen uns: was hat das StuThe, aber auch ganz persönlich, was hat jeder von uns in Greifswald für Spuren hinterlassen? Das StuThe kehrt zurück an einen alten Wirkungsort. Können wir anknüpfen an das, was da mal war? Nicht jede Spur ist noch lesbar, nicht jede führt zu neuem Leben.

Eine Zeit des Übergangs wird meist festgehalten in einer Geschichte, in einem Mythos.

Manchmal entwickeln sich daraus gar Legenden. Wie damals alles begann mit dem StuThe, wie Mama und Papa sich kennengelernt haben, wie ich nach Greifswald gekommen bin, wie wir damals das rote Fahrrad geklaut haben, das zum Zeichen, zur Spur für unsere Freundschaft geworden ist. Oder auch wie das erste Mal ein nahezu Weltweiter Lockdown wegen einer Pandemie stattfand.

Diese Geschichten sind so lange lebendig, wie sie erzählt und weitergetragen werden. Familienfeiern, Feierliche Zeugnis- und Urkundenübergaben bekräftigen das. Die Bühne, das Theater ist der Ort, wo man sich diese Geschichten als größere soziale Gruppe, als Gesellschaft traditionell erzählt.

Gilt das noch, oder ist diese Tradition abgelöst von virtuellen sozialen Orten?

Hat das Theater, und damit auch dieses StudentenTheater diese Aufgabe verloren und ist nur noch Spur einer vergangenen Welt?

Wir wollen das herausfinden und dafür unser Theater umwandeln in eine Recherchemaschine. Die Geschichten, die Spuren, die wir erzählen, sammeln, tauschen und hinterfragen, vielleicht etwas bekräftigen, manches auch verwerfen. Als Institution, aber auch als Personen. Dabei liegt unser Fokus darauf, diese Zeiten des Übergangs und ihre Spuren sichtbar zu machen. Ob wir im Ergebnis etwas auf die Bühne bringen, etwa die Geschichte des StuThe oder die Geschichte von einem/vielen/allen Teilnehmern, ob wir eine Gemeinschaft gründen zur Begleitung und Gestaltung von biographischen Übergängen, ein virtuelles Projekt zu Spuren im Netz oder etwas ganz anderes am Ende als Ergebnis der Arbeit vorliegen wird, das ist noch ganz unklar. Klar ist, dass uns das Thema interessiert. Wenn das auch für Dich gilt, dann komm und finde heraus, ob du mitgestalten, Spuren hinterlassen willst.

So haben in Greifswald, in dieser Landschaft, in Vorpommern und in ganz Pommern seit Jahrtausenden Menschen Spuren hinterlassen. Eine der ältesten Spuren dieser Übergänge sind beispielsweise Moorleichen. Das sind nicht etwa Menschen, die betrunken in eine Pfütze gefallen und ertrunken sind. Um im Moor zu sterben muss man sich schon Mühe geben. Vielmehr finden Forscher immer wieder Spuren, die davon erzählen, dass diese Moorleichen mehrfach umgebracht sind. *(…

Und wenn man dann etwa an den sauberen Fingernägeln erkennt, dass diese Menschen wohl zu denen gehört haben, die bessergestellt waren in der steinzeitlichen Gesellschaft, dann mag manch einer hoffen, dass es sich hier um eine frühe Revolution der Arbeiterschaft gehandelt hat. Wohl nicht. Vielmehr glaubt man, dass diese Menschen auserwählt waren zum Botschafter zwischen den Welten. Zwischen der Welt der Menschen, die im Sumpf irgendwo endet und der Anderwelt, Avalon, dem Reich der Toten, der Geister, der Götter, einer Welt, die hinter dem Nebel liegt. Moorleichen sind wie Spuren zwischen uns und der Vergangenheit, zwischen hier und Jenseits, zwischen Göttern und Menschen, Leben und Tod: Botschafter des Übergangs.

Das Projekt ist auf etwa ein Jahr angelegt.

Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Die ersten beiden Termine (3.8.2020 18Uhr und 7.8.2020 17Uhr) sind auf je zwei Stunden angelegt

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: post[at]katja-klemt.de

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Antigravitationskräfte 2

Von Dennis | 5. Juli 2020

31. August bis 6. September

Im Januar gab es den deutsch-polnischen Workshop Antigravitationskräfte – jetzt kommt die Fortsetzung – wieder organisiert durch unsereren Partner Fundacjia Antygrawitacja:

Erlebt eine Woche voller neuer Eindrücke in Czarnocin – einem kleinen Ort in Polen. Vormittags steht euch eine Auswahl an Workshops zur Verfügung und nachmittags Freiraum für die Workshopgestaltung. Das alles (inkl. Verpflegung) ist bis auf Hin- und Rückfahrt vollkommen kostenlos. Mehr Infos findet ihr hier:

Anmelden könnt ihr euch HIER. Es sind noch Plätze frei! Für die Organisation der gemeinsamen Fahrt zwischen Greifswald und Stettin, schreibt gern eine kurze Mail an info[at]stuthe.de!

Themen: Bildung und Workshops | Kein Kommentar »

StuThe ist zurück – Vorankündigungen:

Von Dennis | 16. Juni 2020

Corona hat einige Pläne durcheinandergebracht und viele Projeke verschoben. Aber mit den Lockerungen kehren auch wir langsam wieder zurück. Selbstverständlich unter Berücksichtigung der Vorschriften wird es folgende Aktionen geben:

Am 11. Juli gibt es als sehr aktuelles Thema die Premiere von „Der Erreger“ zu sehen. Wo und wann genau wird noch bekannt gegeben.

Am 3. August um 18 Uhr und 7. August um 17 Uhr sind die ersten Treffen für das neue Projekt Zeiten des Übergangs/Spuren…. Der Hintergrund ist die Fertigstellung der StraZe und damit der neuen Spielstätte des StuThe. Es wird sich mit damit auseinandersetzen, was ein Übergang für das StuThe bedeutet und auch für jeden Einzelnen.

Am 31. August wird es wieder polnisch. Dann startet der nächste mehrtägige Workshop, bei dem wir Kooperationspartner der Fundacja Antygrwitacja aus Stettin sind. Im Januar gab es bereits einen deutsch-polnischen Workshop in Stettin. Diesmal wird er in Polens ländlichem Raum stattfinden. Weitere Infos und ein Link zur Anmeldung folgen…

Am 11.09. ist die Greifswalder Kulturnacht und wir ziehen um. Unseren Einzug in die StraZe werden wir nicht nur physisch durchführen, sondern auch theatral umsetzen – mit Aktionen verteilt in der Stadt.

Am 15.10. ist es so weit: Die Stralsunder Straße 10 wird offiziell eröffnet und wir sind dabei. Die Eröffnungsveranstaltungen gehen bis zum 01.11. Unsere Beiträge dazu sind

die Teilnahme am großen Umzug 16.10.

Auftritt unserer Improgruppe Ma‘ma Ernst 17.10.

wing it! – unser kostenloser Miniworkshop 19. und 26.10.

StuThe-JammIn – unsere JamSession zum Zuhören und Mitmachen

Themen: Allgemein | Kein Kommentar »

StuThe in der Corona-Zeit

Von Dennis | 20. April 2020

Liebe Theaterfreunde,

in Zeiten wie diesen ist es vollkommen richtig, dass weder Aufführungen noch Proben oder Workshops stattfinden. Allerdings macht so etwas die Sache für einen kleinen Theaterverein nicht gerade einfacher.

Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten trotzdem weiter arbeiten und das tun, was wir am besten können – andere Menschen theatral bereichern. Zum Beispiel wird es eine kleine Aktion in der Greifswalder Kulturnacht geben.

Spätestens ab dem 15. Oktober werden wir zum Eröffnungsmonat der StraZe wieder komplett aktiv sein. Wer jetzt schon mehr vom neuen Kulturzentrum Greifswalds sehen möchte, kann hier unter „Hereinspaziert“ das Video anklicken und erlebt einen virtuellen Durchgang durch das Haus.

Euer StuThe

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